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Unternehmenskulturen in verschieden Ländern – wieviel Wahrheit steckt in den Klischees?

Published on 29 September 2017 Unternehmenskulturen Klischees

Warnung: Der folgende Text über verschiedene Unternehmenskulturen könnte leicht überspitzt sein und erfordert deshalb eine Menge Humor bzw. ein gewisses Maß an Selbstironie.

Der ist Deutscher – der muss ein Workaholic sein!

Die Deutschen haben sicherlich schon einmal von dem ein oder anderen Klischee über sich gehört: Spießer, Pünktlichkeits-Fanatiker und angeblich richtige Arbeitstiere bzw. Workaholics – doch stimmt das überhaupt? Ist jeder Deutsche wirklich so sehr in seine Arbeit vernarrt, dass er die Arbeit als Mittelpunkt seines Lebens ansieht?

Laut der Gesundheitskasse AOK ist jeder neunte Deutsche arbeitssüchtig. Besonders betroffen seien demnach Berufsgruppen, auf deren Schultern besonders viel Macht und Verantwortung lastet, wie z.B. Manager, Politiker oder Ärzte.

Betroffene weisen häufig Symptome auf, wie sie sonst nur bei Drogensüchtigen vorkommen – Entzugserscheinungen können Schweißausbrüche, Magengeschwüre, Schlafstörungen oder Herzrasen sein. Und worauf ist diese Arbeitssucht zurückzuführen?

Laut einer Umfrage, durchgeführt von dem Berufsnetzwerk Xing und dem deutschen Statistik Portal Statista, geben deutsche Arbeitgeber Ihren Mitarbeitern zu wenig Freiheiten, bieten kaum Flexibilität oder verhalten sich oft zu hierarchisch.

„TOLERANZ“ wird bei Niederländern besonders großgeschrieben.

Die Tatsache, dass gesellschaftlich heiß diskutierte Themen wie der Konsum von Drogen, oder die Sterbehilfe erlaubt sind, erklärt vielleicht auch, warum auch die Arbeitskultur durch viel Toleranz geprägt ist. Bei geschäftlichen Verhandlungen wird oft direkt das „du“ angeboten. Außerdem sollen Holländer dazu neigen, sich vor wichtigen geschäftlichen Verhandlungen erst einmal über private Dinge auszutauschen. Was die Hierarchie angeht, ist diese in den Niederlanden flach – heißt: Selbst ein Pförtner hat gewisse Entscheidungsmacht. Was den Dresscode betrifft, existiert dieser in den Niederlanden gar nicht erst – Mitarbeitern ist es frei überlassen, wie sie zur Arbeit erscheinen – sie müssen sich lediglich den Wünschen der Firmenkultur anpassen. Die Art und Weise, wie Niederländer Arbeitsaufträge abgeben, scheint auch viel lockerer zu sein. Oft werden Anweisungen eher mündlich gegeben, wobei die Niederländer keine Fans großer Worte sind.

Schweizer Uhren ticken einfach anders. Oder?

Auch Schweizer haben mit bestimmten Vorurteilen zu kämpfen. Sie arbeiten langsam und eher gemütlich, sind alle steinreich und angeblich sogar fleißiger beim Arbeiten als die Deutschen.

In der Schweiz ticken die Uhren ein wenig anders – langsamer um genau zu sein. Die Schweizer lassen sich angeblich gerne etwas Zeit, egal um welche Angelegenheit es sich dabei handelt: Sei es beim Essen, bei Gesprächen – oder beim Arbeiten. Vielleicht entstand ja gerade weil sich Schweizer bei allem so viel Zeit lassen, ein weiteres Klischee: Schweizer sind besonders fleißig. Doch wie lässt sich Fleiß definieren? Mit Fleiß ist hier die Menge an Arbeitszeit gemeint, die ein Schweizer durchschnittlich wöchentlich leistet. Im europäischen Vergleich liegen die Schweizer laut BfS ziemlich weit vorne, genauer gesagt auf Platz 2 mit 43,6 Std./Woche. Spitzenreiter ist die Türkei mit 50,30 (!) Std./Woche. Ein weiteres Vorurteil: Schweizer Löhne – die sollen angeblich schön hoch sein. Auf den ersten Blick mag das vielleicht so sein, doch beachte man die hohen Lebenshaltungskosten in der Schweiz, lässt sich dieses Vorurteil auf die Ausgaben gegengerechnet nicht bestätigen.

Arbeitsmuffel? – definitiv Franzose!

Wenn die Franzosen mal nicht Baguette zu Käse und Wein essen dann machen sie Urlaub – ist das wahr? Ein Vorurteil bezüglich der Franzosen ist, dass diese ihre Arbeit angeblich regelrecht hassen und dafür umso lieber in den Urlaub fahren. Vergleicht man die Urlaubstage der Franzosen weltweit lässt sich tatsächlich feststellen, dass sie (zusammen mit den Brasilianern) die meiste Zahl an gesetzlichen Feiertagen und an Urlaubsanspruch haben – summiert sind es 40 Tage. Doch wie sieht es mit der wöchentlichen Durchschnittsarbeitszeit aus? Vielleicht weiß der ein oder andere ja, dass die 35-Stunden-Woche vor 17 Jahren erstmals nirgendwo sonst, außer in Frankreich eingeführt wurde. In Frankreich gilt diese Regelung auch heute noch – allerdings nicht nur: So ist die 35-Stunden-Woche die reguläre Arbeitszeit. In vielen französischen Unternehmen heißt es, dass man maximal 48 Std./Woche arbeiten darf. In besonderen Härtefällen arbeiten die Franzosen sogar bis zu 60 Stunden. Es lässt sich also sagen, dass Frankreich beim Thema Arbeitszeit unterschiedliche Modelle hat.

Die Skandinavier haben’s drauf!

Spitzenreiter in Sachen Arbeitsqualität und Zufriedenheit am Arbeitsplatz sollen vor allem die nordischen Länder wie Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark sein. Die Dänen haben vergleichsweise eine relativ entspannte 34 Std./Woche – die kürzeste europaweit! Ebenso ist es in schwedischen Unternehmen Pflicht eine „Fika“ (= Kaffeepause) einzuhalten, die für die Stärkung der internen Mitarbeiterbeziehungen und eine geregelte Arbeitspause sorgt. Außerdem herrscht in skandinavischen Ländern ein eher lockeres Verhältnis zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten – hier wird sich geduzt und Hierarchie wird eher klein geschrieben. Die Bürger skandinavischer Länder nehmen ihre Work-Life-Balance viel entspannter wahr, die Arbeitsatmosphäre wird als sehr positiv gewertet. Es gibt weniger Schichtdienst und ein attraktiveres Gehalt – auch auf die Lebenshaltungskosten gerechnet.

Den Skandinaviern bleibt mehr Zeit für Familienpolitik, da die Gesellschaft großen Wert auf Freizeit legt und Überstunden als negativ gewertet werden, da sie für die meisten der Ursprung schlechten Time-Managements sind.

Laut World Happiness Report schneiden diese Länder weltweit auch am besten ab. Denn während Dänemark auf Platz 1 liegt, folgen dahinter Norwegen auf Platz 4, Finnland dahinter und Schweden auf dem 10. Platz.

Vielleicht sollten wir uns ja die skandinavische Arbeitskultur zum Vorbild nehmen?

Wie sehen Sie das? Stimmen Sie den Klischees eher zu oder halten Sie diese für Vorurteile, die mit der Realität wenig zu tun haben? Teilen Sie Ihre Meinung mit uns!

 

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