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Printing: Die Sicherheitslücken im Blick

Published on 19 April 2017 Security im Print-Bereich

Das papierlose Büro. Mehr noch Wunschtraum vieler Unternehmen, denn echte Realität. Und doch war in den vergangenen zwei bis drei Jahren erstmals ein Rückgang des Papiervolumens zu verzeichnen. Ein echter Trend? „Zwar drucken viele immer noch wichtige Dokumente aus – sei es aus Gewohnheit oder wegen der besseren Übersichtlichkeit. Ich denke, langfristig wird sich aber weiter etwas verändern, das Papiervolumen abnehmen. Wir werden zunehmend digitaler.“ Tijs Wezenaar kennt den Markt – immerhin ist er schon seit über 25 Jahren in der Printing-Branche unterwegs. Seit fast einem Jahr ist er Teil des Printing-Team der ARP Niederlande.

Kaum jemand kennt die Kraft und Möglichkeiten von Multifunktionsgeräten

Den Digitalisierungstrend und die damit einhergehenden Entwicklungen beobachtet er schon seit langem – denn letztlich verändert dieser die Bedürfnisse der Anwender. „Das sehen wir doch schon heute: Ein Drucker ist nicht mehr das, was er früher einmal war. Drucker sind heute Multifunktionsgeräte – sie vereinen Funktionen wie Scannen, Drucken, Kopieren oder Faxen.“ Doch gerade darin liegt auch eine Gefahr, deren sich viele immer noch nicht bewusst sind – denn die intelligenten Drucker sind in das Firmennetzwerk integriert. „IT-Security ist ein großes Thema unserer heutigen Zeit. Und was wir immer wieder feststellen müssen: Wenige denken dabei an ihre Druckerflotte“, so Tijs. Das genau sei ein Schwachpunkt vieler Unternehmen: „Waren Drucker früher einfache Hardware, sind sie heute genauso ins Netzwerk integriert, wie ein PC. Doch kaum jemanden ist klar, wie viel Kraft und Möglichkeiten in einem Multifunktionsgerät stecken – und wie wichtig auch hier das Thema Security ist.“

Umfangreiche Gefahrenquellen

Die möglichen Gefahren kennt Tijs genau: „Multifunktionsdrucker unterstützen viele Netzwerkprotokolle, die Anwender hingegen nutzen und benötigen nur eines. Wenn die Lieferanten nicht sicherstellen, dass die anderen Protokolle abgeschlossen sind, bedeutet dies eine Gefahr – Hacker könnten sich Zugriff beschaffen.“ Doch es sind auch grundlegendere Sicherheitsrisiken, die den meisten Nutzern nicht bewusst sind. „Denken wir mal an die Festplatte: Da werden alle Druckjobs draufgespielt – kommt diese in die falschen Hände, können die Dokumente wiederhergestellt werden. Genauso ist es mit den Druckeinstellungen: Hat jeder Zugang zum Drucker, könnten diese unbemerkt verändert werden. Auch so, dass beispielsweise Scans einfach umgeleitet werden.“ Das Gespür für diese möglichen Gefahrenquellen ist es, das Tijs in vielen Unternehmen immer noch vermisst. „Oftmals werden die Drucker zentral platziert – viele verschicken ihre Druckaufträge, die dann im Auswurffach liegen. Für jeden zugänglich, ohne sich viele Gedanken darüber zu machen. Viele lassen auch vertrauliche Dokumente unbekümmert offen dort liegen.“

Bewusstsein für Security im Print-Bereich

Wie sollen Anwender nun mit diesem Gefahrenpotential umgehen? „Wichtig ist zuerst einmal, dass wir uns alle darüber Bewusst werden, dass Drucker eben genau diese Sicherheitsrisiken mit sich bringen. Erst dann können wir gemeinsam Lösungen suchen: Zum Beispiel FollowMe Printing, was so viel bedeutet das Anwender sich zuerst am Gerat authentisieren und Dokumente nicht einfach unbeaufsichtigt im Auswurffach landen. Das richtige Einrichten der Drucker, der Standort – und vor allen Dingen auch die Überwachung der Drucker. HP bietet beispielsweise HP Tool für HP Geräte an. Eine Software, die die Druckerflotte überwacht und fremde Zugriffe registriert. Eine Alternative: Die Geräte müssen einzeln ständig auf möglichen Missbrauch überprüft werden.“

Unterschiedliche Ansprüche – verschiedene Druckerflotten

Wichtig ist für Tijs vor allen Dingen, dass die passende Druckerflotte installiert ist. „Unsere Kunden haben unterschiedliche Anforderungen. Die Aufgabe unserer Experten ist es folglich, diese herauszufinden und die richtige Lösung zu erarbeiten“, erklärt Tijs. „Wir alle agieren in einer zunehmend schnelleren Welt – Ressourcen sind beschränkt, niemand kann über jedes Wissen verfügen. Printing ist eben mehr, als das Aufstellen eines Druckers. Ein großer Trend, der den Unternehmen die Verwaltung ihrer Druckerflotte erleichtert, ist das Auslagern dieses Bereiches.“

Rundum-Sorglos-Paket für entspanntes Drucken

Wie das in der Praxis aussieht? „Wir bieten beispielsweise unsere Managed Printing Solutions an. Das ist ein Rundum-Sorglos-Paket – wir kümmern uns um alles: Die passenden Geräte, Software, Sicherheitsaspekte, Instandhaltung der Geräte. Darüber hinaus stehen wir auch mit unserer Erfahrung und unserem Wissen zur Seite.“ Denn letztlich ist es der Kunde, der bei Tijs im Mittelpunkt steht. „Natürlich möchten wir unsere Produkte und Services verkaufen. Dafür müssen aber unsere Kunden mit unserer Leistung zufrieden sein. Es ist darum notwendig, die Welt aus den Augen der Anwender zu betrachten“, resümiert Tijs.

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