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Der perfekte Chef – gibt’s nicht? Doch – und zwar dank modernem Führungsstil.

Published on 21 September 2017 Moderner Führungsstil

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„Es gibt keine schlechten Mannschaften, Marschall. Es gibt nur schlechte Offiziere“ – dieses Zitat stammt von keinem Geringeren als dem französischen Kaiser Napoleon Bonaparte, der bereits im 18. Jahrhundert wusste: Um sein Heer damals richtig führen zu können, brauchte es einen herausragenden Anführer. Auch in Unternehmen des 21. Jahrhunderts sind gute Führungskräfte obligatorisch. Eine neue Entwicklung in der Geschäftswelt ist die Digitalisierung, die in unserer modernen Gesellschaft immer wichtiger wird. Weitere Veränderungen bringen die nachrückenden Generationen Y und Z, die für eine vielfältige Unternehmenskultur sorgen und Führungskräfte vor neue Herausforderungen stellen. Doch wie sieht ein zeitgemäßer Führungsstil aus und was zeichnet moderne Führungskräfte aus?

Steigende Arbeitsunzufriedenheit dank schwacher Führungskräfte.

Immer mehr Mitarbeiter sind unzufrieden mit dem eigenen Chef – das sagen die Ergebnisse einer Studie der Personalberatung Rochus Mummert, bei welcher rund 1.000 Arbeitnehmer in Deutschland ihren Chef bewerten sollten. Demnach hält nur jeder Dritte (!) seinen Chef für kompetent. Ebenso finden nur ein Drittel der Befragten, dass ihre Arbeit vom Chef wertgeschätzt wird und dieser bei Problemen erreichbar ist. Es lässt sich feststellen: viele Führungskräfte führen, um eben dies zu tun: Chef zu sein – und auch nicht mehr. Das ist bedenklich und bedarf dringend eines Umschwungs.

Was einen modernen Führungsstil ausmacht.

1. „Ich Chef, du nix“ war gestern.

Was eine einzigartige, moderne Führungskraft auszeichnet ist nicht das Boss-Getue, sondern das Auftreten gegenüber den eigenen Mitarbeitern als Coach bzw. Mentor. Herausragende Führungskräfte sind eher darauf fixiert, Talente zu entdecken und zu fördern, als ihre Macht gezielt ausüben zu wollen. Hierarchie wird, wenn überhaupt, dann flach ausgeführt, Mitarbeiter werden auf Augenhöhe behandelt, denn der Command & Control-Stil ist längst out. Moderne Chefs sollten ihre sozialen Kompetenzen und Menschenkenntnis gezielt und mit Bedacht anwenden, um eine persönliche Beziehung zu den eigenen Mitarbeitern zu schaffen.

2. Mix aus analoger und digitaler Führung.

Digitalisierung oder Industrie 4.0 – wenn Sie noch nie etwas von diesen Begriffen gehört haben, dann wird es allerhöchste Zeit, denn sie werden nahezu jedes Unternehmen betreffen – ebenso die Führungskräfte. Als moderne Führungskraft ist es wichtig, den Umschwung der Technologie vor Augen zu haben und sich diesem anzupassen. Führungskräfte sollten Arbeitnehmer aufklären und schulen, digitale Prozesse und deren Hintergründe müssen erläutert werden. Es sollen so früh wie möglich Zukunftsstrategien und digitale Geschäftsfelder entwickelt werden. Ebenso sollen moderne Chefs die Vorteile der Digitalisierung zum Vorteil der eigenen Mitarbeiter schaffen, beispielsweise die Vorzüge mobilen Arbeitens. Allerdings: Digitalisierung ersetzt keine Führungskräfte! Nur Menschen können Menschen führen. Chefs müssen sich im Klaren sein, dass Digitalisierung Kommunikation vereinfachen kann, aber niemals die direkte und persönliche Kommunikationsebene ersetzen wird. Ebenso lässt sich Kreativität nicht programmieren. Weder der einzige Verlass auf die Digitalisierung, noch auf die Führungskraft sind eine Option – die Mischung macht es!

3. Berücksichtigung der Generationsströme Y und Z.

Eine weitere Herausforderung des 21. Jahrhunderts: Der Zustrom an Mitarbeitern der Generation Y und Z, denn es sind vor allem die jüngeren Leute, die für alles einen Sinn suchen und alles hinterfragen – auch die Arbeit. Moderne Führungskräfte müssen versuchen, es allen 3 Generationen (X, Y und Z) recht zu machen, so hart es auch klingen mag. Junge Leute lassen sich nicht mehr mit Geld motivieren, sondern es geht Ihnen vor allem auch um die Lust und Freude am Arbeiten.

4. Angenehme Unternehmenskultur.

Mit einer positiven Unternehmenskultur ist es wie mit der Luft: Beides ist obligatorisch.

Denn nur Mitarbeiter, die sich mit ihrem Unternehmen im Reinen fühlen, gerne zur Arbeit gehen und sich in ihrem Arbeitsumfeld wohl fühlen, können produktiv arbeiten. Auch sollte die persönliche Haltung des Chefs zusammen mit den Unternehmenswerten im Einklang stehen. Führungskräfte sollten ihren Mitarbeitern eine Work-Life-Balance ermöglichen und vorleben, wie wichtig Zusammengehörigkeit im Team ist. Gleichbehandlung und Chancengleichheit sollten wichtige Prinzipien sein.

Sind Sie selbst eine Führungskraft? Falls ja, hier noch eine weitere interessante Info: Viele Führungskräfte sind sich gar nicht dessen bewusst, dass ihre Mitarbeiter mit dem Führungsstil unzufrieden sind. Der Wirtschaftsspezialist Carsten Bach rät daher allen Führungskräften sich folgende Frage zu stellen:

„Liebe Chefs, wenn Ihre Mitarbeiter Sie entlassen könnten, meinen Sie, Sie wären dann noch da?“

 

Der moderne Fuehrungsstil

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