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Digitalisierung? Was ist das eigentlich?

Published on 22 November 2018 Digitalisierung verändert die Welt nachhaltig. Was bedeutet das für uns?

Digitalisierung ist das Trendwort der letzten Jahre. Viele benutzen es, ohne richtig zu wissen, was es bedeutet. Kaum ein Politiker, der es nicht inzwischen auf eine Agenda genommen hat und kaum eine Nachrichtensendung oder Zeitungsausgabe, ohne in der einen oder anderen Form darauf einzugehen. Und dennoch wird das Thema keinesfalls umfassend behandelt. Denn wenn man in der Öffentlichkeit über Digitalisierung spricht, ist meistens eines gemeint: Der Internetanschluss im ländlichen Raum. Und auch wenn das sicher eines der aktuell drängendsten Problemstellungen ist, hat man oft den Eindruck, dass es sich bei diesem ganzen Komplex lediglich um ein paar veraltete Telefonanschlüsse in der Provinz handelt. Zeit also, sich mit dem Thema einmal genauer zu beschäftigen und sich anzusehen, welche Chancen für Unternehmen in der digitalen Transformation liegen.

Alter Wein in neuen Schläuchen oder State-of-the-art Technologie?

Für das Gabler Wirtschaftslexikon hat der Begriff Digitalisierung mehrere Bedeutungen: “Er kann die digitale Umwandlung und Darstellung bzw. Durchführung von Information und Kommunikation oder die digitale Modifikation von Instrumenten, Geräten und Fahrzeugen ebenso meinen wie die digitale Revolution, die auch als dritte Revolution bekannt ist, bzw. die digitale Wende.” Dieser sehr schönen Definition folgend könnten man meinen, die Digitalisierung wäre also mehr oder weniger alles, was seit den späten 60er Jahren des letzten Jahrhunderts passiert ist. Denn schon seit dieser Zeit werden Computer genutzt, um vormals analoge Tätigkeiten in ihre digitalen Entsprechungen umzuwandeln. Darum alleine müsste man natürlich nicht einen solchen Wirbel machen. Computer für alltägliche Aufgaben zu nutzen ist der sprichwörtliche alte Wein in neuen Schläuchen.

Aber das was jetzt gerade in Deutschland (und schon einige Zeit länger weltweit) eigentlich geschieht ist vielmehr die umfassende Vernetzung von Ressourcen: Wissen, Informationen und Arbeitskraft sind auf einmal weltweit abrufbar. Ein Servicetechniker in München verbindet sich mit einem Tablet oder Laptop auf eine Anlage zum Beispiel in Sydney und ist dann in der Lage so zu arbeiten, als wäre er direkt vor Ort. Ärzte können mittels Telemedizin Kollegen vor Ort zum Beispiel in Krisenregionen assistieren, als wären sie vor Ort, obwohl sie tausende von Kilometern entfernt sind. Diese digitale Revolution begann tatsächlich in den frühen 60er Jahren und wird durch die rasanten technologischen Weiterentwicklungen der letzten Jahre erneut befeuert. Sie verbindet jetzt nicht mehr nur Geräte und Informationen, sondern Mitarbeiter und Kunden standortunabhängig und macht Echtzeit-Kollaboration über Kontinente und Ozeane hinweg möglich. Direkt hier und jetzt. Arbeitsabläufe, die früher mehrere Tage dauerten, lassen sich digital abbilden und in wenigen Stunden oder sogar Minuten durchlaufen. Dienstreisen zu Statusupdates werden überflüssig. Die wirkliche Wende findet also nicht in der Verwendung von Computern zur Lösung alltäglicher Probleme statt, sondern in der Anpassung an neue Arbeitsweisen und sogar ganz neue Arbeitskulturen. Und daraus resultieren eine Vielzahl neuer und spannender Geschäftsmodelle und Chancen.

Deutschland ist inzwischen auf einem guten Weg.

Lag man hierzulande lange Zeit hintenan, was die Akzeptanz für diese neue Form der Arbeit angeht, haben die Unternehmen in Deutschland inzwischen verstanden, dass eine Investition in die Zukunft, nicht mehr ohne digitale Prozesse funktionieren kann. Dabei profitiert die komplette deutsche Wirtschaft von der Industrie als Speerspitze der Revolution in Deutschland. Denn mit der Industrie 4.0 haben die Maschinen- und Anlagenbauer zusammen mit den ITK-Unternehmen den Stein weltweit erst richtig ins Rollen gebracht. Kein Wunder also, dass in einer Studie der Bitkom Research genau diese beiden Branchen ganz vorne liegen, wenn es um die strategische Verankerung der digitalen Transformation in den Unternehmen geht. Aber das Bild hat sich in allen Schlüsselbranchen deutlich aufgehellt. Das zeigt sich in einer deutlichen Steigerung der Empfänglichkeit für das Thema um 5% auf jetzt 75% im Vergleich zu 2016. Eine vollkommene Marktdurchdringung ist also zu erwarten, auch wenn man noch nicht am Ziel ist.

Mit Strategie in den Wandel, aber die Schere öffnet sich weiter.

So haben immerhin drei von vier Unternehmen, der Studie zu folge, die Transformation strategisch fest im Unternehmen verankert. Sie haben eine konkrete Vorstellung davon, wann welche Maßnahmen zu ergreifen sind und wie diese umgesetzt werden müssen. Bei Unternehmen mit über 500 Angestellten liegt die Zahl sogar noch deutlich höher. Beinahe 90% sehen sich hier strategisch gut aufgestellt. Die Verantwortlichkeiten sind dabei klar geregelt: Die Verantwortung für die Umsetzung liegt ganz klar beim CIO und den ihm unterstellten IT-Abteilungen oder eigens dafür ins Leben gerufenen Einheiten. In mehr als einem Drittel der befragten Unternehmen hat man sich für diesen Weg entschieden und der Erfolg gibt ihnen Recht. Sie sind in der Regel besser auf die kommenden Herausforderungen und sich immer wieder ändernden Rahmenbedingungen vorbereitet.
Ein anderes Bild ergibt sich aber im klassischen mittelständischen Betrieb mit 200 oder weniger Angestellten. Die Skepsis ist hier aktuell noch am größten, weshalb gerade einmal 73% angeben, eine durchgängige Strategie bei der Bewältigung des digitalen Wandels zu haben. Insbesondere die Bedenken beim Datenschutz überwiegen hier. Ein heikles Thema, nicht zuletzt aufgrund der DSGVO, bei dem die Hälfte der Unternehmen derzeit noch eher geneigt sind, weiter auf ausgetretenen Pfaden zu wandeln. Eine durchaus nachvollziehbare Reaktion. Jedoch ist Vorsicht geboten: Geringere Flexibilität bei der Anpassung an Veränderungen kann in Zukunft noch zu Nachteilen im Wettbewerb führen. Und das dieses Problem erkannt wurde, kann man daran festmachen, dass immerhin schon knapp die Hälfte dieser Unternehmen einen verantwortlichen Mitarbeiter für die anstehenden Aufgaben ernannt haben.

Ähnliche Zahlen aus Österreich und der Schweiz.

Ähnlich sieht es einer Studie von Ernest & Young aus dem März 2018 zufolge in Österreich zum digitalen Wandel im Mittelstand aus: Immerhin 69% der befragten Unternehmen sehen in der Digitalisierung eine große bis sehr große Chance und für jedes zweite Unternehmen sind digitale Technologien schon jetzt essentieller Bestandteil des Geschäftsmodells.

Auch in der Schweiz fallen die Zahlen überwiegend positiv aus. Einer Studie der Hochschule für Wirtschaft der FHNW zu Folge hatte die digitale Transformation bei 85% der Befragten starken Einfluss auf das Geschäftsmodell und bei 70% sogar einen Einfluss auf die Unternehmenskultur. Schweizer Unternehmen gehen aber zugleich auch sehr hart mit sich selbst ins Gericht: Nicht mal ein Drittel ist mit den eigenen Anstrengungen zufrieden.

Überwältigende Vorteile machen die Cloud zum Innovationstreiber in der Digitalisierung.

Allen Ländern gemein ist im Zeitalter der digitalen Transformation aber der gestiegene Bedarf an neuen Technologien in den Unternehmen. Cloud-Computing und BigData-Analytics sind hier die Triebfedern der Innovation im deutschsprachigen Raum. Lange Zeit herrschte hier jedoch große Unsicherheit und Ablehnung, wenn es um die Auslagerung von Speicher und Infrastruktur in die Cloud ging. Gerade in den Führungsetagen traute man den Versprechungen von Datenschutz und Ausfallsicherheit lange nicht. In den letzten Jahren hat sich jedoch besonders hier viel getan: Lösungen aus Europa mit den entsprechenden Serverstandorten im Inland oder dem nahen Ausland schaffen vertrauen bei den Entscheidern. Die Skepsis gegenüber der neuen Technologie weicht auch in Deutschland inzwischen einer steigenden Akzeptanz. Nicht zuletzt, weil Einsparpotentiale insbesondere im Infrastrukturbereich erkannt wurden. Speicher und Rechenleistung aus der Cloud bieten nicht nur eine geringere Kapitalbindung in Hardware, sondern auch eine einfach skalierende Alternative zum klassischen Rechenzentrum. Große Player nehmen die DSGVO an und bieten ihren Kunden inzwischen sichere Lösungen entsprechend dieser neuen Regularien an.

Die Vorteile sprechen für sich:

  • Geringere Kapitalbindung.
  • Weniger Wartungsaufwand.
  • Konformität mit den Richtlinien der EU (DSGVO).
  • Effiziente Auslastung vorhandener Ressourcen.
  • Umweltschutz durch Einsatz modernster IT.
  • Weltweit rund um die Uhr verfügbar.
  • Investitionskontrolle dank transparenter Zahlungsmodelle.
  • Auf den tatsächlichen Bedarf zugeschnittene Features.

Für Unternehmen lässt sich so ein interessantes Gesamtpaket schnüren. Als Teil des starken Bechtle-Partnernetzwerkes, können wir auch Ihnen anbieterunabhängig sichere und zuverlässige Cloud-Lösungen anbieten.

Breitbandausbau und Wissenslücken sind große Hemmnisse.

Eine steigende Zahl der Unternehmen verlagert ihre Arbeitsabläufe in die Cloud und erreicht damit kürzere Kommunikationswege und unkomplizierte Kollaborationslösungen. Dokumente können mit Kollegen in verteilten Standorten gemeinsam bearbeitet werden, während man dank Videotelefonie Ideen ausarbeitet, als säße man sich direkt gegenüber. Daraus entstehen neue Arbeitsweisen und Kommunikationsmöglichkeiten. Diese Veränderung in der Arbeitskultur muss den Kolleginnen und Kollegen in den Fachabteilungen häufig aber erst nahegebracht werden. Insbesondere langjährige Mitarbeiter drohen bei dramatischen Veränderungen der Arbeitsweise häufig unter die Räder zu kommen. Unternehmer im deutschsprachigen Raum sind sich dieses Problems aber durchaus bewusst und investieren stark in die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter. Auch setzen viele Unternehmen gerade in Deutschland auf ein effektives Changemanagement und eine flexiblere Arbeitsplatzgestaltung um ihre Mitarbeiter auf die Reise mit zu nehmen. Mobile Endgeräte sind inzwischen schon in den meisten Unternehmen angekommen, flexible Arbeitszeitmodelle sind auf dem Vormarsch.

Aber alle diese Maßnahmen bringen am Ende nichts, wenn man den Kunden aus dem Auge verliert. Denn nur wenn man mit ihm noch viel stärker auf Augenhöhe kommuniziert und in die Geschäftsprozesse mit einbezieht, wird man in Zukunft noch erfolgreich sein. Das Ohr und die Augen müssen beim Kunden sein, weshalb die größten Veränderungen auch im Marketing stattfinden müssen. Denn die wichtigen Daten bekommt man nur vom Kunden: Was wünscht er sich? Wie kann man das Produkt verbessern? Welche zusätzlichen Dienstleistungen wünscht er sich? Und wie zufrieden ist er mit uns? Je mehr man über seine Kunden weiß, desto zielgerichteter kann man seine Produkte auf seinen Bedarf hin ausrichten und ihm die eine exakt passende Lösung anbieten. Dazu bedarf es eines guten Managements der Kundenbeziehungen, dass die Erfahrungen beim Kontakt mit dem Unternehmen als Ganzes betrachtet. Ein reines Aussenden von Botschaften, wie es früher gemacht wurde, wird schon seit einiger Zeit als lästig empfunden. Die bidirektionale Kommunikation wird künftig immer mehr zum Schlüssel für langfristige und zufriedenstellende Kundenbeziehungen.

Dabei fallen eine Menge Daten an, die gespeichert, verarbeitet und zwischen Niederlassungen hin und hergeschickt werden wollen. Lösungen zur sicheren Datenübertragung mittels virtueller privater Netzwerke oder Cloudspeicher gibt es zu Hauf. Auch hier beraten Sie unsere Spezialisten für Netzwerktechnik sehr gern. Das Problem ist aber häufig die so genannte letzte Meile. So nennt man den letzten Abschnitt in der Leitung vom Verteiler der Telekom bis zum Anschluss im Haus. Eingangs bereits erwähnt stellt dies in Deutschland gerade im ländlichen Bereich ein großes Problem dar. Hier hat der Industriestandort noch einen starken Nachholbedarf. Dieser kann aber auch nur schwer von der Industrie selbst getragen werden. Hier sind insbesondere Bund und Kommunen in der Pflicht für die entsprechende Anbindung an echte Breitbandnetze zu sorgen. Zahlreiche Initiativen haben in einigen Bundesländern schon erste Erfolge eingebracht

Nun haben wir zwar leider auch keinen Einfluss auf die letzte Meile, aber wir unterstützen sie gerne auf dem Weg dahin. Unsere Spezialisten für Netzwerktechnik, Cloud-Lösungen und moderne Arbeitsplätze finden mit Ihnen gemeinsam die Lösungen, die zu Ihrer Strategie passen. Sprechen Sie uns doch einfach an! Wir freuen uns auf Ihr Projekt!

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