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Das Büro der Zukunft: Veränderung ist die einzige Konstante.

Published on 23 August 2017 Jabra Evolve 65

Laut, eng, flexibel – beschreiben diese Wörter das Büro der Zukunft? Ein Interview mit Holger Reisinger, Vice President Global Marketing, Products and Alliances bei Jabra Business, zeigt, warum wir unsere Kultur verändern müssen, was junge Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen erwarten – und was Digitalisierung mit einem Hochleistungssportler zu tun hat.

Herr Reisinger, Arbeitsplatz der Zukunft – ein weiterer Marketingbegriff oder doch etwas, mit dem sich Unternehmen wirklich auseinandersetzen sollten?

Der Arbeitsplatz der Zukunft ist mehr, als ein bloßer Marketingbegriff. Wir haben uns mit verschiedenen Studien und wissenschaftlichen Arbeiten auseinandergesetzt, um zu begreifen was Unternehmen wirklich brauchen – und in Zukunft erwarten. Dabei sind drei große Trends festzustellen: Der „War for Talents“, also der Kampf um gut ausgebildete Arbeitskräfte. Der anhaltende Globalisierungstrend. Und die Verteuerung von Wohn- und damit auch Geschäftsraum.

Welche Auswirkungen haben diese drei Trends auf unser Arbeitsleben und auf den Alltag in Unternehmen?

Unternehmen müssen sich im „War for Talents“ viel mehr Gedanken über den Arbeitsplatz machen. Gerade die sogenannten Digital Natives, die schon mit dem Internet aufgewachsen sind,  wollen einen besseren Ausgleich zwischen Berufs- und Privatleben, sowie flexiblere Arbeitsplätze. Neue Wege der Arbeit und eine andere Führungskultur ist erforderlich – es kommt nicht mehr auf Anwesenheitszeiten an, sondern auf die geleistete Arbeit und digitale Meetings. Hier greift auch der Globalisierungstrend: Zum einen werden Teams immer heterogener, verschiedene Kulturen treffen aufeinander. Zum anderen ist es nicht mehr wichtig, von welchem Teil der Erde ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin kommt. Auch die Zusammenarbeit ist künftig weniger durch Zeiten der Anwesenheit, sondern vielmehr durch digitale Wege geprägt. Virtuelle Teams, neue Formen der Zusammenarbeit und des Austauschs sind hier wichtig – und das alles auf einer immer kleineren zur Verfügung stehenden Bürofläche.

Sie haben gerade Digital Natives erwähnt. Warum heben Sie gerade diese Altersgruppe heraus? Und was unterscheidet die Digital Natives von älteren Generationen?

Verglichen mit der vorherigen Generation unterscheidet die Digital Natives, dass sie nicht mehr verstehen – oder verstehen möchten und müssen – wie ein PC funktioniert. Für sie ist einzig wichtig, was die IT für sie tun kann. Sie wissen nicht mehr, welche umfassenden Auswirkungen und Umwälzungen das Aufkommen von PCs mit sich gebracht hat. Sie sind mit Zugang zu PCs und Smartphones – letztlich zu Mobilität und zum Internet – aufgewachsen.

Das hat zur Folge, dass Digital Natives nicht mehr groß die Art und Weise hinterfragen, wie Technologie eingesetzt wird, sondern sie fokussieren sich darauf, was Technologie für sie tun kann. Arbeit ist für sie kein Ort mehr, den es aufzusuchen gilt – sondern Arbeit ist dort, wo sie sich selbst befinden. Auf diese Veränderungen müssen sich auch Unternehmen einstellen. Manche tuen dies bereits, anderen fällt das eher schwer. Wir müssen eben auch unsere Kultur ändern, weg von Anwesenheitszeiten, hin zum flexiblen und agilen Arbeiten.

Agilität als Stichwort – flexibles Arbeiten, mobil unterwegs sein. Veränderungen, die immer mehr auf Unternehmen zukommen. Können wir uns auf Neuerungen überhaupt noch vorbereiten? Und wie sieht die Zukunft aus?

Das ist schwer zu sagen. Der Zeitraum, den wir vorhersagen können, wird immer kleiner werden. Denn Veränderungen setzen sich immer schneller fort. Das erfordert einiges von Unternehmen, Managern und jedem Mitarbeiter. Es ist wie bei einem Hochleistungssportler, der Agilität im Dauerzustand abrufen muss.

Wir müssen der Digitalisierung Positives abgewinnen und die Vorteile sehen, die wir aus Nutzerschnittstellen und dem Internet der Dinge ziehen können. Wenn wir Veränderung als Bedrohung ansehen, haben wir verloren. Veränderung wird sich morgen noch schneller vollziehen, als wir heute annehmen. Letztlich ist Veränderung die einzige Konstante.

Herr Reisinger, eine abschließende Frage: Wie geht Jabra mit diesen Entwicklungen um?

Wir wollen unterstützen. Ein Beispiel: Ich denke, der Hörsinn wird unterschätzt. Meist machen wir uns über das Hören erst Gedanken, wenn wir älter werden und dieser Sinn nachlässt. Dabei hat aber gerade auch die jüngere Generation einen großen Zugang zum Hören: Musik und Videostreaming führen dazu, dass dieser Sinn stärker beansprucht wird. Also haben wir bei Jabra uns die Frage gestellt: Wie können wir unterstützen? Die Arbeitswelt wird durch kleinere Büros immer lauter. Gleichzeitig wollen junge Menschen Berufs- und Privatleben flexibel miteinander verbinden – und beispielsweise Headsets flexibel unterwegs zum Musikhören einsetzen, um sich dann am Arbeitsplatz ganz bequem mit dem Softphone  via  VoIP zu verbinden. Entwicklungen wie diese haben wir im Blick, um den Arbeitsplatz der Zukunft mitzugestalten.

 

Vielen Dank für das Interview!

 

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