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Bereit Realitäten zu vermischen?

Published on 25 January 2018 Data protection

1999. Der Film Matrix hebt die Welt aus den Angeln. Technologische Ideen, die nur in Science Fiction Filmen entstehen können, lassen das Publikum in Massen in die Kinosäle dieser Welt strömen. Heute erscheint zumindest der technologische Aspekt eher real denn einer ausgedachten Handlung entsprechend. Leben wir etwa in der Matrix?

Ganz so ist es natürlich nicht, aber doch nehmen digitale Technologien einen immer größeren Stellenwert in unserer Gesellschaft ein.

 

Willkommen in der digitalen Realität.

Computer sind komplexe Geräte, die uns viele Prozesse erleichtern, Zugang zum Internet bieten und moderne Arbeitsweisen ermöglichen. Stellen Sie sich nun vor, dass Sie nicht mehr vor diesem Computer sitzen, sondern ihn auf Ihrem Kopf tragen. Dass der Computer mit Ihren Bewegungen und auf Ihre Anweisungen reagiert, und Anwendungen holografisch in Ihr Sichtfeld übertragen werden. Das erscheint uns vielleicht fremd, jedoch ist genau das mit neuen Technologien bereits möglich.

 

Mixed Reality.

Als Trend aus den Medien bekannt ist uns bereits Augmented Reality (AR). Ebenso kennen wir Virtual Reality (VR). Was ist nun aber Mixed Reality (MR)?

„Blending the physical with the digital world“

Diese Definition von MR hat Microsoft bereits 1994 gegeben. Sie sagt aus, dass Mixed Reality, also die vermischte Realität, Elemente aus dem „realen“, physischen Leben mit digitalen Elementen verbindet.

Mixed Reality Spectrum AR VR MR Infographics

Wie soll das funktionieren – eine Verschmelzung des realen Lebens mit der digitalen Welt? Schauen wir uns das genauer an.

Die Physische Realität ist alles was wir fühlen, die Luft die wir atmen, die Kopfschmerzen nach zu viel Alkohol. Mit Hilfe von Technologien, die in der Regel mit einer komplexen Zusammenstellung aus Sensoren, Kameras und Internetzugang arbeiten, können wir nun zu unserem echten Leben digitale Elemente hinzufügen.

Die erste Ebene in der vermischen Realität ist Augmented Reality. Hier werden digitale Elemente in unser natürliches Umfeld gesetzt, wie zum Beispiel bei Pokémon Go. Mittels Satellitenempfang ordnet die App unserem Handy einen Standort zu und lässt an diesem Pokémon als digitale Wesen erscheinen.

Die zweite Ebene ist Mixed Reality. Hier wird die physische Welt mit digitalen Elementen ergänzt und über Computeranwendungen gesteuert. Ein Beispiel hierfür ist die Microsoft HoloLens Brille, bei der die Computeranwendungen mit Hilfe eines holografischen Prozessors in das Sichtfeld des Nutzers eingeblendet werden. Mit Sensoren, die Gesten und die Umwelt erfassen wird der Computer auf dem Kopf gesteuert.

Die dritte Ebene ist Virtual Reality. Hierbei wird der Nutzer von einer Brille in eine virtuelle Umgebung gebracht. Weitere Controller, die man in der Hand hält, erfassen Bewegungen und helfen der Technologie, eine Person als so genannten „Avatar“ in die virtuelle Welt zu übertragen. Beispiele für diese Technologie sind Oculus Rift, die Sony PlayStation VR Brille oder Samsung Gear.

 

Und was soll das Ganze?

Einige von Ihnen fragen sich nun vielleicht: Und was bringen diese Technologien? Noch sind die Anwendungsmöglichkeiten begrenzt oder in der Entwicklung. Jedoch können durch den Einsatz dieser Technologien bereits jetzt einige Unternehmen Kosteneinsparungen und mehr Effizienz verzeichnen.

Augmented Reality Brillen wie die Google Glasses werden bereits genutzt, um im logistischen Lager direkt mit Bestellsystemen und Aufträgen zu interagieren. Virtual Reality Brillen sind im Entertainment Bereich Trend, um neue Erfahrungsmöglichkeiten von Spielen (Lernspiele ebenso wie Unterhaltungsspiele) zu ermöglichen. Zudem wird diese Technologie auch schon in manchen Unternehmen zur Produktentwicklung sowie im Maschinen- und Anlagebau verwendet. Mixed Reality Brillen ermöglichen die effiziente Projektarbeit mittels 3D-Modellierung zum Beispiel im Bereich Architektur oder in der Automobilindustrie.

Für Unternehmen bieten diese Technologien echte Chancen. Gerade auch im Hinblick auf die SmartFactory – Stichwort Industrie 4.0 – sind weitere vielfältige Einsatzmöglichkeiten denkbar. Es bleibt nun nur noch abzuwarten, wie diese Technologien unseren Arbeitsalltag und unser privates Leben weiterhin verändern werden.

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