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Aus dem Tagebuch eines Digital Native.

Published on 17 May 2017 woman relax by the chair

Digital Natives – die neue Generation junger Erwachsener. Wer sind sie? Wie denken sie? Was erwarten sie vom Leben? Wir haben nachgefragt und geben Ihnen einen Einblick in die Gedankenwelt der jungen Teammitglieder, die auch in Ihr Unternehmen strömen.

Der Sprung ins Erwachsensein.

Bachelorarbeit, Prüfungsstress. Die Ausbildung geht zu Ende, ich muss beweisen, dass die letzten Jahre nicht für die Katz waren. Dass ich auch was auf die Reihe bekommen habe. Sonst wird das mit der Zukunft eng.

Achja, Zukunft. Mein Lieblingsschimpfwort. Dieses Ding, bei dem Gesellschaft mir vorgibt, wer ich zu sein habe und mich danach bewertet, ob ich erreiche was sie mir durch veraltete Strukturen aufzwingt.

Ich bin eine Frau. Muss also gut kochen können, einen Job als Sekretärin annehmen, dann natürlich Kinder bekommen und Hausfrau werden. Danach, wenn ich keine Chance mehr habe in meinen Job einzusteigen – dann darf ich wieder arbeiten. Bescheiden sein und mich brav unterordnen, versteht sich. Mein Freund muss natürlich Manager werden und Unternehmen führen. Kohle nach Hause bringen. Die Welt beherrschen. Er ist schließlich auch ein Mann.

Nein.

Aber guess what: ich habe keine Lust, das Leben zu leben, das irgendjemand mir vorschreibt. Ich lebe nicht, um zu arbeiten oder mich anzupassen, ich kann meinen Weg auch sehr gut selbst gestalten. In einem kreativen Beruf, der mir vielleicht nicht viel Kohle bringt aber mich glücklich macht. Als selbstständige Unternehmerin oder erfolgreiche Managerin, die Karriere vor Gesellschaftserwartungen stellt. Vielleicht sogar in Jobs, die viele als „Nebenjob“ abstempeln, einfach, weil er mir gefällt. Ich will mich in meiner Arbeit wiederfinden und mein Leben mit ihr bereichern, nicht arbeiten um zu leben.

Also wie gehe ich an die Zukunft ran? Eher planlos, aber in meinem eigenen Tempo. Vielleicht chill’ ich auch erstmal nach meiner Bachelor Arbeit, oder gehe auf Reisen. Lücken im Lebenslauf machen mir keine Angst, es macht mir mehr Angst, danach bewertet zu werden, dass ich keine Gesellschaftsvorstellungen von 1980 erfülle.

Willkommen in 2017.

Wenn ich was nicht weiß dann frage ich nach – mit meinem Smartphone. Bei Freunden per Messenger, Google oder Social Media. Ich bin nicht alleine auf dieser Welt und will das auch nicht sein. Wir wollen die Welt bewegen, das Leben erleben und dabei wir selbst sein. Das bedeutet auch, dass wir uns die Haare bunt färben, auch mal was mit dem privaten Handy statt offiziell erledigen und uns für so genannte „Trends“ wie geschlechtliche Freiheit und Gleichberechtigung einsetzen. Die Digitalisierung unterstützt unsere Stimme, unsere Identität, indem sie uns ermöglich uns zu präsentieren wie wir sein wollen. Vielleicht sind wir nicht mit 18 erwachsen, aber doch mündig. Auf jeden Fall gehen wir unseren eigenen Weg.

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